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Sicherheit im Straßenverkehr

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Fahrzeuge sind sicherer geworden. Großen Einfluß darauf hatten sicherlich die zahlreichen Initiativen und
das Aufklärungsbemühen verschiedenster Vereine, Clubs usw., allen voran natürlich die deutschen Automobilclubs. Aber auch Krankenkassen, Versicherungen und sogar der TÜV haben sich im Laufe der Jahrzehnte engagiert.

Und wenn eine Initiative etwas auf sich hält, dann ist der passende Aufkleber nicht weit.

“Erst gurten - dann spurten”, hieß der Slogan der damaligen Zeit. Mit der zugehörigen Initiative “Hallo Partner - danke schön” versuchte 1971 das Bundesministerium für Verkehr die Uneinsichtigen zu überreden, die zumindest für Hersteller ein Jahr zuvor eingeführte Gurtpflicht einzuhalten. Eine Anlegepflicht für Insassen bestand dann ab 1976.

Heute stehen eher Raser in der Diskussion. Die Gurtpflicht bezog sich übrigens nur auf die Vordersitze, für die Rücksitze waren Gurte erst 1979 verbindlich einzubauen und ab 1984 verpflichtend anzulegen. Erstaunlich sind die vielen Varianten dieser Aufkleber, aber offensichtlich haben sie gewirkt.

Natürlich waren und sind auch die Automobilclubs ganz vorne mit dabei, wenn es um Sicherheit geht. Der ADAC sei stellvertretend für A.v.D. und Co. genannt.

Diese Aufkleber gehören zu den Wenigen, die auch an der Frontscheibe nicht stören und von innen angebracht werden können.


Der ADAC bot übrigens irgendwann in den 1970ern einen besonderen Service an.
Da die Tachos der damaligen Zeit bekanntlich ungenauer waren, konnte man auf einem Rollenprüfstand die Abweichung messen lassen. Der Tacho wurde allerdings nicht nachjustiert, an Stelle dessen wurden auf die Tachoscheibe kleine Dreiecke aufgeklebt, die anzeigten, wo die gemessenen 50/100 km/h tatsächlich waren.

Das Foto links ist eine Nachbildung, ein original-Tacho mit Aufklebern war leider nicht verfügbar. Wer mehr darüber weiß, möge sich bitte melden.

Der “Shell Ratgeber”. Mal abseits von Aufklebern: in den Jahren zwischen 1977 und 1986 erschienen insgesamt 31 Ausgaben des Shell-Ratgebers. Auf jeweils 11 bis 15 Seiten wurden durchaus sachlich die wichtigsten Fragen zu Themen wie Autopannen, Motorenöle, Reifen, Elektrik, TÜV, erste Hilfe usw. erklärt. Viele der Themen sind heute so aktuell wie damals (Auffahren auf die Autobahn, Abschleppen oder Schulanfänger).

Der TÜV erhielt sogar eine eigene Ausgabe, in der auch die Frage geklärt wurde, ob man diesen als “preiswerte Inspektion” nutzen könne. Preiswert war es, laut Foto kostete 1982 die Vorführung eines PKW 44 DM. Die Plakette - auch ein Aufkleber!




Für den Fall der Fälle. Wenn doch etwas passiert war, so hat man hoffentlich das richtige Versicherungsemblem angebracht.

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“Erst gurten -  dann starten”
Wie hieß es denn nun wirklich?

“Üben sie mit der Familie dieses Einigeln”
(Shell Ratgeber Nr. 18, “Fahren bei Gefahr”)

Wer das familiäre Einigeln kurz unterbrechen möchte, ist bei unserem Stammtisch herzlich Willkommen.
 

Was fehlt hier auf den Rücksitzen? Korrekt: Kopfstützen sind bereits 1952 von Karl Meier entwickelt worden, besser bekannt als Gründer und Namensgeber der Firma KAMEI.
 

“Gefährlich: Das Fahren auf der Ideallinie. Der Fahrer ragt in die Gegenfahrbahn.”
(Shell Ratgeber Nr. 21, “Motorradfahren”)

Heute wie damals für alle Motorradfahrer eine Gefahr.

Ob allerdings der Simca Fahrer nicht auch gefährdet gewesen ist, darauf wurde nicht eingegangen.
 

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Hinweis: Dies ist eine private nichtkommerzerzielle Seite. Sie steht in keinem Zusammenhang zu Herstellern von Fahrzeugen oder anderen Unternehmen. Die Inhalte basieren zu großen Teilen auf eigenen Erfahrungen und Meinungen der Stammtisch-Mitglieder. Alle Angaben sind ohne Gewähr, trotz größter Sorgfalt kann die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben nicht garantiert werden.